Inselhopping Teil 1

4 09 2012

Hallo meine Lieben,

ich melde mich doch schon etwas früher als gedacht! Es kommt sonst einfach zu viel zusammen und ich will euch nicht so lange warten lassen.

Am Montag (vor einer Woche) habe ich eine Fahrradtour mit Iliesa (gehört zu Diana´s Familie) gemacht. Es war wolkig und nicht zu heiß, also sind wir bis nach „Nadi City“ gefahren. Wir haben eine Stunde gebraucht und in der Stadt waren wir dann ein bisschen bummeln. Die Straßen, hier in Fiji, sind genauso schlecht wie in Indien! Fahrradfahrer sind hier echt in Lebensgefahr!! Die Schlaglöcher sind riesig und die Autofahrer nehmen keine Rücksicht! Sie fahren nur haarscharf an einem vorbei oder sie hupen vorher, damit man vor Schreck noch vom Fahrrad fällt. Spaß macht das gar nicht!! Aber wir mussten ja auch wieder zurück! Die Wolken verzogen sich und die Sonne kam raus…es wurde richtig heiß!! Ich bin bei gefühlten 50°C und ohne Sonnencreme auf der Haut wieder eine Stunde zurück gefahren. Ich habe die Rückfahrt nur noch mit Fluchen überlebt! Nach einer kalten Dusche und einem Eis ging es mir aber wieder besser und ich habe den restlichen Tag noch im Garten verbracht. Am Abend haben wir gegrillt und Kokosnuss-Cocktails getrunken!

Fahrradtour mit Iliesa

Ich im Garten

Kokosnuss-Ernte

Kokosnussmilch….

mhm lecker…

BBQ

„Bula“ Cocktail

Am Dienstag habe ich meine Wäsche gewaschen. Das hat mich den halben Tag gekostet, denn alle meine Sachen waren von meinem Trip schlammig!!! Ich musste meine Sachen teilweise zweimal waschen, bis der Dreck raus war. Es war so heiß an diesem Tag, dass ich den restlichen Tag nur noch mit relaxen (und schwitzen) verbracht habe. Ich habe in meinem Buch gelesen und Musik gehört!

Mittwochs war es zum Glück wieder ein paar Grad kühler. Ich habe meinen Rucksack gepackt, meine Akkus (Kamera, Handy, Laptop…) aufgeladen und ich war einkaufen (was man halt so für die Inseln braucht). Kurz gesagt: Ich habe mich auf meinen 16-Tages-Trip vorbereitet. Ich war mit Diana in „Lautoka“, einer Stadt ca. 30 min. von „Nadi“ entfernt. Dort waren wir bummeln und haben unsere Einkäufe erledigt. Auf dem Rückweg ist mein Handy (nun ganz!!) kaputt gegangen. Es ging überhaupt nicht mehr an und somit fuhr ich noch nach „Nadi“ um mein neues (altes) Handy (welches mir Andy in Australien gegeben hatte) freischalten zu lassen. 30 Dollar später hatte ich immerhin wieder ein Handy und meine Kontakte! Jetzt brauche ich nur noch einen Adapter, damit ich es auch in der USA verwenden kann. Vier Couchsurfer-Mädels kamen am Abend bei Diana an und wir haben uns lange unterhalten und Reiseerfahrungen ausgetauscht, bevor ich früh ins Bett bin.

Um 5 Uhr morgens klingelte mein Wecker. Ich machte mich auf den Weg zum Flughafen und checkte beim „Awesome Adventure Office“ ein. Sie gaben mir mein Bootsticket und mit dem Transfer-Bus haben sie mich zum Fähren-Terminal gebracht. Dort gab ich mein Gepäck ab und landete (diesmal ohne Probleme) auf der richtigen Fähre. Ich traf gleich auf eine Engländerin, mit der ich mich super verstanden habe. Mit „Jenny“  konnte ich mich vier Stunden lang unterhalten, bis ich dann auf „Nacula Island“ angekommen war. Ich traf zwei deutsche Mädels die das gleiche Hostel gebucht hatten und zusammen machten wir uns auf den Weg. Wir wurden mit Musik, Tanz und einem herzlichen „Bula“ am Strand empfangen! „Welcome to Nabua Lodge“, hieß es und wir wurden gleich allen Anderen vorgestellt. Das Hotel ist ein Familienunternehmen und alle sind sehr herzlich dort! Jeder kennt Jeden und auch wir waren gleich „Teil der Familie“. Nach dem Mittagessen machte ich mich mit den Mädels auf eine kleine Erkundungstour, denn das Wetter war (ausnahmsweise!!) mal gar nicht gut und wir konnten uns nicht an den Strand legen. Wir machten eine kleine Trekkingtour über die Insel und genossen die Aussicht. Am Abend traf ich noch auf John und Sandra, die ich bei meiner Fiji-Experience Tour kennengelernt hatte. Sie kamen von einem Tagesausflug und es stellte sich heraus, dass sie im gleichen Hostel sind und sogar die Betten neben mir haben. Ich war also mal wieder nicht alleine! 😉 Nach dem Abendessen (Wow….die Küche ist hier soooooo gut!!) gab es noch ein paar Spiele und einen Bulatanz-Wettbewerb an der Bar.

Willkommen in der Nabua Lodge

Erkundungstour Nacula Island

Ich beim Insel-Trekking

am Strand

Am Freitagmorgen wurde ich von den Wellen (sind ja nur 30 Meter zum Strand!) geweckt. Nach dem Frühstück machte ich mich mit den Anderen auf den Weg zur „Blue Lagoon“, dem berühmten Spot hier in den Fiji´s. Hier wurde 1979 der Film „die blaue Lagune“ gedreht und es ist genauso paradiesisch wie im Film!! Das Wasser ist so kristallklar, dass man mindestens  10 Meter weit sehen kann. Es schwimmen hunderte verschiedene Fische in den Korallen, der Sand am Strand ist wunderbar weiß und alles erscheint so unwirklich und einfach nur schön. Wir verbrachten den ganzen Tag in der „Blue Lagoon“, wir waren schnorcheln und haben die Sonne genossen. Das Schnorcheln war einfach der Hammer…ich habe so viele schöne Fische und Farben gesehen und ich war mitten in einem Fischschwarm!!  Es war so richtig heiß und das Wetter wieder perfekt! Am Abend wurden wir mit dem Boot abgeholt und zu unserem Hostel zurück gebracht. Ich habe mir den Sonnenuntergang angesehen und danach aßen wir  zu Abend und es gab wieder ein paar Spiele an der Bar. Ich war so müde von der Sonne und dem Schnorcheln, dass ich früh ins Bett gefallen bin.

mit dem Boot zur Blue Lagoon

Korallen in der Lagune

Fische füttern

ich in der Blue Lagoon

Unterwasserwelt

im Fischschwarm schwimmen

die Blue Lagoon

Lebensgefahr!!

Fiji…..ein Traum!

Sonnenuntergang

Am nächsten Morgen ließ ich es ganz ruhig angehen. Nach dem Frühstück legte ich mich in die Hängematte und las für ein paar Stunden in meinem Buch. Ich spazierte ein bisschen am Strand und relaxte den ganzen Tag. Die Sonne und die Hitze hier macht echt müde und so hielt ich am Nachmittag noch einen kleinen Mittagsschlaf. Am Abend war „Fiji-Abend“ angesagt und so hatten wir ein Buffet mit vielen einheimischen Leckereien und einem wunderbaren Unterhaltungsprogramm. Die Familie tanzte und sang für uns, bevor es wieder eine Runde Kava gab.

Fiji Abend

Am Sonntag genoss ich den Vormittag in der Hängematte, bevor ich meinen Rucksack gepackt und mich auf die Abreise vorbereitet habe. Die Familie sang noch ein Abschiedslied am Strand und sie schauten meinem Boot noch lange hinterher. Der Abschied war wirklich nicht leicht, aber ich freute mich schon auf meine nächste Insel. Zusammen mit den beiden deutschen Mädels und einem Amerikaner machte ich mich auf den Weg zur „Naviti Island“. Dort checkten wir in das „White Sandy Beach Resort“ ein und auch da wurden wir wieder mit Musik und Tanz empfangen. Es gab einen Begrüßungscocktail  und danach machte ich einen langen Strandspaziergang! Am Abend gab es ein 3-Gänge Menu Abendessen und ein Unterhaltungsprogramm. Wir ließen den Abend mit einem Lagerfeuer am Strand ausklingen und gingen danach schließlich schlafen…unser Zimmer hier ist 5 Meter vom Strand entfernt! Mit den Wellengeräuschen bin ich also eingeschlafen.

ein letzter Blick auf Nacula Island

Begrüßung auf Naviti Island

Willkommen!

der Blick aus dem Fenster

Ich am Felsen

Abendprogramm

Am Montagmorgen sind wir um 6 Uhr aufgestanden, denn wir wollten mit den Mantarochen schnorcheln. Diese Fische schwimmen hier um die Insel herum und wenn man Glück hat, sieht man sie am Morgen. Wir hatten Glück und sahen 6 Stück. Wir sprangen ins Wasser und schnorchelten mit ihnen. Ein Rochen (von etwa 2 Meter) kam mit aufgesperrtem Maul auf mich zu….das war schon ganz schön unheimlich. Ich genoss diesen außergewöhnlichen Schnorcheltrip, auch wenn das Schwimmen ganz schön anstrengend war! Die Strömung war so stark, dass wir mit dem Boot immer wieder zurückgezogen werden mussten. Nach diesem Frühsport genossen wir unser Frühstück aber umso mehr und danach haben wir uns an den Strand gelegt. Den restlichen Tag verbrachten wir mit lesen, quatschen und Musik hören. Am Abend gab es wieder ein bisschen Bula-Dance!! 🙂

Mantarochen

Frühsport

Honeymoon Beach

hab mich gewundert, warum die gesammelten Muscheln wieder aus meiner Tasche krabbeln…

meine Lieblingsbeschäftigung

Heute verbringe ich den Tag wieder mit waschen und Blog schreiben. Mein Lieblingsplatz ist die Hängematte und ich glaube da wird man mich die meiste Zeit auch finden! 🙂

Ich melde mich wieder, sobald ich kann!

eure Christiane



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1 Antwort zu “Inselhopping Teil 1”

  • Madeleine sagt:

    Ach, was bin ich freudig überrascht, dass du dich doch meldest, wie hätte ich sonst diese Woche überlebt! =)
    Fidjii mutet ja richtig paradiesisch an…
    Ich schließe jetzt mal nicht aus, dass ich vielleicht auch mal eine Weltreise machen werde…
    Es ist jedes Mal so beruhigend, dich auf den Bildern lachen zu sehen und zu wissen, dass es dir gut geht und du glücklich bist!
    Ich freue mich so, dich bald wieder in die Arme schließen zu können!
    Ich hab dich lieb!

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